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Mit einem HEAD-Request lassen sich die Kopfdaten zu einer Webseite erfahren. Unter den Kopfdaten versteht
man beschreibende Informationen dazu, was ein HTTP-Request (GET-Request) eigentlich liefern würde. Dies sind
Informationen, die im Webbrowser normalerweise nicht angezeigt werden.
Zum einen erfährt man eine Statusinformation, die darüber informiert, ob die Seite überhaupt gefunden
wurde, ob ein Redirect auf eine andere Adresse ausgeführt werden soll oder ob die Seite gar nicht existiert.
Existiert die gewählte Adresse, dann bekommen Sie in der Regel eine Aussage darüber, wann die Webseite
das letzte Mal verändert wurde, nämlich einen Zeitstempel mit der Bezeichnung "Last-Modified". Dieser
Zeitstempel ist nicht immer korrekt. So geben z.B. Webserver, auf denen
CGI-Skripte laufen, als Datum häufig den aktuellen Tag an, manche sogar ein Datum in der Zukunft.
Bei einfachen Homepages ist der Zeitstempel aber in der Regel verläßlich. So können Sie anhand des Datum
z.B. darauf schließen, ob die Seite überhaupt noch aktuell ist. Denn gerade private Webmaster oder
Vereine beginnen ihre Internet-Aktivitäten häufig mit viel Euphorie und verlieren dann plötzlich die Lust,
nachdem sie festgestellt haben, daß Webseiten eine Menge Aufwand erfordern. Den Seiten selbst sieht man
leider nicht an, ob sie noch aktiv gepflegt werden, oder ob es sich um liegengebliebene Leichen handelt.
Ärgerlich ist das insbesondere, wenn auf der Seite Termine angekündigt werden, ohne daß eine Jahreszahl
dabeisteht.
Liefert der HEAD-Request ein relativ aktuelles Datum, so ist dies leider keine Aussage darüber, was auf
der Seite geändert wurde. Lediglich steht dann fest, daß zu dem betreffenden Zeitpunkt die Seite irgendwie
angepackt wurde. Dies kann heißen, daß der Webmaster sie aktualisiert hat. Es kann aber auch heißen, daß
der Provider die Webseite auf eine neue Festplatte umkopiert hat.
Um HEAD-Request für eine bestimmte Webseite auszuführen, geben Sie hier einfach die Adresse der
betreffenden Seite (d.h. eine URL für das Protokoll HTTP) ein.
Bitte denken Sie daran, daß Namen von Verzeichnissen (im Gegensatz zu Namen von Dateien) mit einem Schrägstrich
abgeschlossen werden müssen. Vergessen den abschließenden Schrägstrich bei Verzeichnisnamen, so werden Sie bei
den meisten Webservern als Antwort die Statusmeldung "301 Moved Permanently" erhalten, wobei als Information
"Location" die korrekte Adresse mit Schrägstrich gemeldet wird.
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