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Die späte Zuordnung des Hauptteils von Lichtendorf zu Dortmund läßt sich teilweise
auch an den Straßennamen ablesen. Im Gegensatz zu frühren Eingemeindungen (bis 1929),
bei dem in den neuen Stadtteilen massenhaft doppelte Straßennamen ausgemerzt werden
müssten, kam man in Lichtendorf mit wenigen Umbenennungen aus. So ist Lichtendorf
der einzige Dortmunder Stadtteil, der seine "Schulstraße" (Bild rechts) ohne Ergänzung des
Stadtteilnamens behalten hat.
Für die sehr lange "Römerstraße" in Lichtendorf (das untere Bild rechts), die unter diesem Namen
auch noch auf dem angrenzenden Schwerter Stadtgebiet bis zur Schwerterheide weiterführt,
wurde in der Dortmunder Nordstadt die
dortige "Römerstraße" in "Kleine Grisarstraße" umbenannt.
Und als der alten "Rosenstraße" in Lichtendorf wurde bei der Eingemeindung
schlicht und einfach die "Edenrosenstraße" (Eine "Rosenstraße"
gibt es bereits in Dortmund-Sölde.), aus dem "Kirschbaumweg" der "Hagebuttenweg" (Einen
"Kirschbaumweg" gibt es bereit in Dortmund-Wambel.), aus der "Bergstraße" der
"Haarstrang" (Eine "Bergstraße" verbindet Dortmund-Eving mit Lindenhorst).
Nur die Hauptverkehrsstraße zum angrenzenden Ort Sölde, die "Sölder Straße" musste
einen völlig neuen Namen bekommen: Sie heißt heute "Lichtendorfer Straße".
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