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Stahlwerk "Phoenix Ost"


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Stand: November 2002   

Die Zeiten, daß man auf dem Stahlwerk Phoenix-Ost die helle Fackel lodern sehen konnte, sind inzwischen vorbei. Zum Monatsende April 2001 wurde die Stahlproduktion eingestellt. Seitdem bleibt die Hörder Fackel kalt.

Und geht es nach dem Willen der Dortmunder Stadtverwaltung, so soll bald nicht mehr erkennbar sein, daß diese Gelände, die Hermannshütte, seit 1843 ein unterschiedlich genutzes Industrieareal war. Statt dessen soll ein See mit Yachthafen Besucher nach Dortmund-Hörde locken.

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Die übergroßen Hallen auf Phoenix-Ost werden derzeit von innen entkernt. Die Maschinen und Anlagen sind nach China verkauft worden. Von außen ist deshalb noch wenig von der Demontage zu sehen - noch ist das Gelände augenscheinlich unverändert vorhanden.

Die beiden Bildreihen unten zeigen in der ersten Reihe Hallen in Benutzung (also vor der Schließung des Werks), in der Reihe darunter ist eine leere Halle zu sehen, was einen Eindruck vermitteln soll, wie riesig die Werkshallen auf dem Gelände sind.

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Das Gelände wird durchzogen von zahlreichen Bahngleisen.

Denn der Transport von Eisen und Stahl wurde mit einer Werksbahn, der Dortmunder Eisenbahn GmbH, durchgeführt.

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Bild oben: Allmählich mit Gräsern zuwachsende Eisenbahngleise an der nordöstlichen Grenze des Werksgeländes. Oberhalb des links erkennbaren Steilhangs befindet sich die Kohlensiepenstraße.

Oberes Bild rechts: Eisenbahngleise unterhalb der Trasse der alten Eliasbahn (im Norden des Werksgeländes). Die Eliasbahn verband früher die Hermannshütte (Phoenix Ost) mit Phoenix West. Zur Sicherung vor Unfällen mit der heißen Fracht wurde die Trasse in einen gemauerten Trog gelegt.

Unteres Bild rechts und Bild unten: Rangierbetrieb an etwa der gleichen Stelle vor Stillegung des Stahlbetriebs.

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Mit den sogenannten "Torpedo-Pfannen", langen zigarrenförmigen Eisenbahnwagen (auf dem breiten Bild oben zu sehen), wurde das Roheisen von den Hochöfen zum Phoenix-Werk transportiert, um dort zu Stahl veredelt zu werden.

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Bild links: Temperaturmessung im Konverter, wo das Eisen durch Einblasen von Sauerstoff mit Hilfe einer Sauerstofflanze zu Stahl veredelt wird.

Bilder unten (rechts): In den "Schweinen", numerierten großen Trögen, befindet sich Eisenschrott, der zur Kühlung des heißen Eisens dazugegeben wird.

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Bild oben (links): Arbeiter warten, bis der Stahl auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist, bevor sie ihn durch Beigabe von einzelnen Edelmetallen in genau festgelegten Mischungsmengen zu Edelstahl aufwerten.

Bilder unten: An den zahlreichen Einrichtungen, die heute auf dem Gelände von Phoenix-Ost herumstehen, sieht man, daß die Stahlproduktion inzwischen Vergangenheit ist.

Auch die betriebseigene Werksbücherei am Emschertor ist jetzt Geschichte.

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Bild rechts: Das gesamte Gelände ist wie ein Maulwurfsbau von zahlreichen unterirdischen Gängen durchzogen. Aufgrund der großen Barierren in Form der Werkshallen waren unterirdische Gänge ein sinnvoller Weg, um innerhalb des Werks schnell ans gewünschte Ziel zu kommen.

Bild unten: Längsgang innerhalb einer Werkshalle.

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