|
Bereits am 19. Juni 2004 hatte die "Kameradschaft Dortmund" eine
Demonstration gegen den Bau einer neuer Moschee in Dortmund-Hörde durchgeführt, an der
Personen aus verschiedenen rechtsradikalen Gruppierungen teilnahmen. Auf meiner Webseite http://www.mein-dortmund.de/19-jun-2004.html
berichte ich näher über die Hintergründe und zeige Photos von der Veranstaltung.
Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl am 26. September 2004 hatte die "Kameradschaft Dortmund" eine erneute Demonstration
für Samstag, dem 18. September 2004, angemeldet. Zudem wurden die Rechten dadurch bestärkt, daß die Bürgerinitiative gegen
das Bauvorhaben Grimmelsiepen sowie die Dortmunder CDU durch öffentliche Äußerungen dargestellt hatten, daß sie nicht mehr
auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland stehen, nämlich daß sie Personen
nicht-christlichen Glaubens das Recht absprechen wollen, auf eigenem Grund und Boden ein Gotteshaus zu errichten.
Diesmal hatten die Medien (insbesondere die Dortmunder Zeitungen) im Vorfeld der rechten Demonstration diese weitgehend
totgeschwiegen. So waren dann auch sowohl bei den Rechten als auch bei der Gegenkundgebung wesentlich
weniger Personen erschienen als im Juni.
Im Gegensatz zu der Veranstaltung im Juni konnte ich diesmal nicht nur Christian Worch,
sondern auch Axel W. Reitz, selbsternannter "Gauleiter Rheinland"
des "Kampfbund Deutscher Sozialisten", reden hören.
Schreit bereits Christian Worch in der Art eines Propagandaministers Joseph Göbbels in das Mikrophon der völlig übersteuerten
Lautsprecheranlage, so steht der aus Köln kommende Axel W. Reitz dem in nichts nach, sondern setzt der gebrüllten Ekstase durch
Formulierungen wie "Bedrohung der weißen Völker" sogar noch eins drauf.
Vermutlich aufgrund des aktuellen Wahlkampfs zur Kommunalwahl war es diesmal leichter als sonst, mit einer Gegenveranstaltung
an den braunen Umzug heranzukommen. So hatte die sozialistische Jugendgruppe "Die Falken" einen Infostand am südlichen
Ausgang des Goystadions, direkt an der Straße "An der Goymark" (dem Demonstrationsweg der Rechten) angemeldet und zeigte
durch Transparente und Straßenbemalungen, was sie von den Rechten hält.
Die Photos zeigen überwiegend die Kundgebung auf der Kreuzung An der Goymark/Benninghofer Straße. Auch die Abreise der
Rechten habe ich diesmal hautnah mitbekommen. Wie bereits am 19. Juni 2004 stellten
die Dortmunder Stadtwerke einen Sonderzug bereit, der ohne Zwischenhalt von der U-Bahn-Station Clarenberg zum Dortmunder
Hauptbahnhof fuhr. Der Sonderzug bestand aus zwei B80C-Wagen, einem
Sechsachser und einem Achtachser. Aufgrund der geringen Zahl der Teilnehmer blieb der erste Wagen fast leer.
Um 14:39 Uhr wurde der Sonderzug am Clarenberg bereitgestellt, erst um 14:49 fuhr der
Zug ab, obwohl bereits um 14:45 der reguläre Kurs der Linie U41 hätte fahren müssen. Erst um 14:52 kam dann der reguläre
Zug in Form eines einzelnen Sechsachsers. Das letzte Photo unten rechts auf dieser Seite zeigt, wie sich am Bahnhof Hörde
die Fahrgäste in diesen Einzelwagen quetschen mussten. Die im 10-Minuten-Takt verkehrende Linie hatte zu diesem Zeitpunkt eine
Verspätung von stolzen acht Minuten.
Die von mir zusammengestellten 40 Photoaufnahmen können Sie weiter unten direkt ansehen oder
im Format 1500×1000 Pixel auf eine CD-ROM brennen. Eine solche CD kann auf den meisten aktuellen
DVD-Spielern direkt angesehen werden und sie kann (da das Seitenverhältnis der Bilder 2:3 beträgt) dazu
verwendet werden, im Photolabor Abzüge im Format 10×15 cm
erstellen zu lassen. Für das Brennen einer solchen CD-ROM können Sie hier ein CD-Image herunterladen. Alle
Brennprogramme sollten mit dem Dateiformat "ISO" umgehen können. Speziell für das weit verbreitete Brennprogramm
"Nero Burning ROM" ist das Imagefile mit der Dateiextension "NRG" vorgesehen:
Nachfolgend finden Sie die bereits angesprochenen 40 Photoaufnahmen, sortiert nach verschiedenen
Kategorien. Ein Mausklick auf ein Bild öffnet eine größere Ansicht (750x500 Pixel) des jeweiligen Photos in einem
separaten Fenster. Weiterführende Links zur Thematik finden Sie auf der
Seite http://www.mein-dortmund.de/19-jun-2004.html
|