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[U] Unionstraße


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Der Bahnhof Unionstraße ist der westlichste Bahnhof der zukünftigen unterirdischen Ost-West-Strecke der Dortmunder U-Bahn "Stadtbahn". Unmittelbar hinter dem westlichen Ende des Bahnsteigs, wie auf dem Photo oben rechts zu sehen, führen die Schienen in Höhe der Sudermannstraße ans Tageslicht, wo sich dann die Haltestelle Heinrichstraße anschließt.

Wie man an der gewölbten Form erkennen kann, wurde der Bahnhof vollständig in bergmännischer Bauweise, d.h. durch Tunnelvortrieb, nicht durch eine offene Baugrube, erstellt. Aufgrund des großen Querschnitts wurde der Tunnel jedoch nicht an einem Stück vorangetrieben. Statt dessen wurden zunächst die zwei Seitenröhren als sogenannte Ulmenstollen angelegt und danach schrittweise das dazwischenliegende Mittelstück herausgebrochen. Nur durch diese Vorgehensweise konnte während der gesamten Tunnelbaumaßnahme die notwendige Stabilität gewährleistet werden.

Insgesamt wurde so ein Tunnel in der stolzen Breite von 17 Metern ausgebrochen. Durch die Verschalung mit Stahlmatten, Spritzbeton und einer Betonschicht von 55 cm ist der resultierende Querschnitt des Bahnhofs zwar kleiner, aber immer ergibt sich eine beeindruckende Halle. Das Bild unten zeigt den Blick längs über den Bahnsteig vom östlichen Zugang aus gesehen.

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Der östliche Zugang, von dem das obige Photo aufgenommen wurde, befindet sich unter der Kreuzung der Unionstraße mit der Rheinischen Straße. Die Treppen des westlichen Zugangs, hinten im Bild, führen auf die Rheinische Straße etwa in Höhe der Einmündung Annenstraße, nämlich vor die Gebäude Rheinische Straße 69 (nördliche Straßenseite) und Rheinische Straße 70 (südliche Straßenseite).

Die Bahnsteighöhen sind bereits für die zukünftig auf der Strecke vorgesehenen Niederflurwagen, die von den Dortmunder Stadtwerken noch beschafft werden müssen, vorgesehen.

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Auf der westlichen Seite (Photos rechts oben) schließt sich an den Bahnhof eine ebenso imposante Halle mit einem großen Gleiskreuz an (Photo links und Photoserie unten). Auch hier würden problemlos Einfamilienhäuser in den Tunnel passen.

Sollte also eines fernen Tages der U-Bahn-Tunnel nicht mehr benötigt werden, so kann man immer noch einen kleinen Wohnpark in ihm errichten. ;-)

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Zwar liegen bereits die Gleise, doch ansonsten ist der Tunnel allerdings noch recht nackt.

So fehlen noch die Oberleitungen, die Weichensteuerungen und die komplette Signaltechnik, um überhaupt fahren zu können. Auch der Innenausbau des Bahnhofs wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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